Sanierung der DEKRA Niederlassung Essen

Technische Präzision trifft anspruchsvolle Sanierung

Mit der Sanierung der DEKRA Niederlassung in Essen wurde eine Gewerbeimmobilie grundlegend erneuert und für die Zukunft ertüchtigt.

Das Projekt stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung der vorgehängten hinterlüfteten Fassade, insbesondere aufgrund der unregelmäßigen Betonwellenstruktur als Untergrund sowie des Wechsels zwischen Beton- und Holzuntergründen am Baukörper.
Der Entwurf von Architekt Joachim Voigtländer setzt auf eine klar gegliederte Fassade mit sichtbarer Befestigung, die Funktionalität und Geradlinigkeit verbindet. Die Wahl des Fassadenmaterials sowie die Anforderungen an den Wärmeschutz definierten die technischen Rahmenbedingungen für die Unterkonstruktion.

Ausführung

Die Fassadenbekleidung Fundermax Compact Exterior in 8 mm bietet hohe Witterungsbeständigkeit, einfache Reinigungsfähigkeit und eine homogene Optik. Die sichtbare Befestigung unterstreicht den sachlichen Charakter des Objekts und ermöglicht eine wirtschaftliche Montage.

Anforderungen an Unterkonstruktion und Montage

Der unregelmäßige Untergrund aus Betonwellen sowie Beton und Holz erforderte eine sorgfältige Planung der Unterkonstruktion und eine präzise Abstimmung der unterschiedlicher Wandhalter.

Folgende Aspekte waren dabei besonders wichtig:
  • Sichere Verankerung auf unterschiedlichen Untergründen
  • maßhaltige Ausrichtung der Unterkonstruktion trotz unebener Ausgangsfläche
  • wärmebrückenfreie bzw. -arme Anbindung an den Baukörper
  • dauerhaft korrosionsgeschützte Ausführung aller Komponenten

Kompatibilität

Edelstahl-Wandhalter und Schöck Isolink® in Kombination

Als Wandhalter wurde eine Kombination aus Schöck Isolink® und SYSTEA Edelstahl-Wandhaltern eingesetzt, das auf die spezifischen Gegebenheiten des Projekts abgestimmt wurde.


Sowohl die Schöck Isolink Wandhalter, als auch die SYSTEA Edelstahl Wandhalter sind zertifizierte Passivhaus-Komponenten.


So konnten Wärmebrücken minimiert werden und zusätzlich ein dauerhafter Korrosionsschutz unter anspruchsvollen Bedingungen gewährleistet werden.
Im Bereich des Betonwellen-Untergrundes wurden Fassadenanker vom Typ Schöck Isolink® verwendet. Beim Untergrund aus glattem Beton bzw. Holz kamen hingegen SYSTEA Edelstahl-Wandhalter zum Einsatz.

Das Ergebnis

Die Sanierung der DEKRA Niederlassung in Essen zeigt, wie technisch komplexe Bestandssituationen mit durchdachten Systemlösungen wirtschaftlich und qualitätsgesichert gelöst werden können. Die Kombination aus projektspezifischer Sonderkonstruktion und Passivhaus-zertifizierten Komponenten stellt sicher, dass die erneuerte Fassade sowohl bauphysikalisch als auch konstruktiv dauerhaft leistungsfähig bleibt.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Architekt, Verarbeiter und Herstellern ermöglichte eine reibungslose Umsetzung.


Das Ergebnis ist eine Fassade, die den Anforderungen eines modernen Gewerbegebäudes gerecht wird und diese DEKRA-Niederlassung funktional wie gestalterisch aufwertet.

Projektdetails

  • Objekt: DEKRA Niederlassung Essen
  • Ort: Essen
  • Land: Deutschland
  • Gebäudetyp: Gewerbe und Industrie
  • Art der Baumaßnahme: Sanierung
  • Fertigstellung: 2025
  • SYSTEA Wandhalter: Edelstahl, Schöck Isolink®
  • SYSTEA Profilsystem: ALWI-S, Sonderkonstruktion
  • Fassadenbekleidung: Fundermax Compact Exterior 8mm
  • Befestigung: Sichtbar
  • Architekten: Joachim Voigtländer
  • Verarbeiter: Fassadenbau Czogalla
  • Fotos: SYSTEA

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